Boston

Boston
Boston Common Park

Nach zwei Tagen mit Flash Flood (Sturzflut) scheint die Sonne vor blauem Himmel.
Gleich ums Eck ist der Boston Common Park mit Baseball Feld, Friedhof, Botanischem Garten, knietiefem Frog Pond samt Life Guard und altem Baumbestand.
Im Beacon Hill dominieren Backsteinhäuser und Gassen mit Backsteintrottoirs. Die Gegend ist aufgeräumt und gepflegte Blumenkästen schmücken die Hauszeilen. Eine Lücke mit Spielplatz und Sitzbänken dient der Erholung.

In Downtown wirkt der Brutalismusbau der City Hall dominant. Gleich nebenan gibt es einen Spielplatz mit Wasserspiel, Rutschbahnen und Klettermöglichkeiten.
Die Feuerwehr ist in den verschiedenen Quartieren präsent. Das Personal sitzt gern auf Bürostühlen bei der Einfahrt und plaudert mit PassantInnen. Bei Alarm sind sie blitzschnell bereit mit viel Horn und Lichtern. Lustig sind die Maskottchen, welche an der Drehleiter vorne hängen.

North End ist in italienischer Hand. Man fühlt sich schon fast in Sizilien. Die Restaurants und Geschäfte bieten Spezialitäten der alten Heimat an und es herrscht munteres Treiben in den Strassen.

In einer Seitengasse entdecken wir einen Spielplatz für Kleine und Grosse. Besonders der Street Workout hat es Heidi angetan. Ich empfehle ihr einige Übungen zur Nachahmung.

Im Hafen ist für die Enten gesorgt. Vielleicht baut uns Yannick im Hinblick auf die 13 verschwundenen Enteli etwas ähnliches, mit seitlicher Arretierung für maximalen Abstand zu Kater Mukki? In Long Wharf besteigen wir die Fähre nach Charlestown Naval Shipyard Park und sehen Downtown Boston von einer weiteren Perspektive.

Per Bus geht es zurück ins Italienerviertel. Heidi will noch einen Vintageladen besuchen und ich schau mich in der Public Library um. Darin sind Kinder am Basteln, Junge beim Lernen und Ältere beim Spielen.

In der Lokalbrauerei "Democracy Brewing" essen wir Fish & Chips und Teriyaki Tofu mit saisonalem Bier dazu.
Auf dem Rückweg durch den Boston Common nehmen wir Szenen aus Shakespeare Stück "A Midsummer Night’s Dream" mit. Es ist ein Freilufttheater für alle. Einige KulturliebhaberInnen sichern sich schon seit Stunden mit Campingstühlen und Picknickdecken die besten Plätze.
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Im Park gibt es viele Grauhörnchen, welche gefüttert werden. Dies sind nicht die einzigen Nager, welche Überreste von uns verwerten. Im Restaurant huscht eine Maus vorbei und in der Unterkunft entdecke ich eine Ratte bei den vollen Abfallsäcken.