Thunderstorm

Thunderstorm

Wir erwachen in einem grauen New York. Viele Leute tragen den Regenschirm bei sich. Wie das Wetter wohl wird?
Die erste Aufgabe ist, das Mietauto in Manhattan zu übernehmen. Doch wir verlaufen uns, da ich die falsche Adresse eingeben hatte. Endlich vor Ort (gemäss Dokumente) erklärt uns ein Angestellter, dass die Autovermietung im Oktober 2025 umgezogen ist.
Am richtigen Ort erwartet uns eine freundliche Dame. Als die umfangreichen Formalitäten erledigt sind, klappt die Bezahlung nicht. Beide Kreditkarten werden abgelehnt, obwohl wir ja schon die ganze Zeit damit bezahlt hatten! Sie stellt uns zur Seite und bearbeitet andere Kunden. Auf einmal der Heureka-Moment: Die Sicherheitsfunktion der Kreditkarte ist auf Europa begrenzt. Also ändern auf Worldwide, umfangreiche Formalitäten zum Zweiten und nun funktionierts.

Dank Google Maps finden wir ohne weitere Verzögerungen den Weg aus New York, durch die Bronx, Richtung New Haven.
In Stamford stoppen wir bei IHOP. Es ist wieder einmal Zeit für ein gutes Omelette 😄. Während des Brunches beginnt es zu blitzen und heftig zu donnern.

Auf dem Freeway fahren wir in eine Wand aus Starkregen. Streckenweise sind die vorderen Fahrzeuge kaum mehr sichtbar. Viele Verkehrsteilnehmer stellen deshalb die Warnblinker ein.

So geht es den ganzen Weg die Küste hoch. An einen Strandbesuch ist nicht zu denken. Schont es mit dem Regen, dauert es keine 10 Minuten und der Himmel entleert sich erneut. Es prasselt derart laut auf das Fahrzeugdach, dass wir von SRF3 keinen Ton mehr hören. Beim HollidayInn erschliesst sich für Heidi der Nutzen eines Portikus. Als Dank überlässt sie mir ihre Plastikschulschläppli (Adiletten), um vom Parkplatz zum Hoteleingang zu rennen. Das Hotel ist durchgängig hindernisfrei und Beschriftungen mit den Fingerspitzen fühlbar.

Walmart stellt beim Kaufhauseingang elektrische Rollstühle bereit. Dieser Service erleichtert gehbehinderten KundInnen den Grosseinkauf. Wir verzichten. Abendbrot gibt es stehend im Zimmer. Dieses stinkt übrigens arg nach Hund.

Weil der Kühlschrank laut ist, zieht Arno den Stecker. Dies führt zu einer Pfütze auf dem Zimmerboden.

Heidi nutzt den hoteleigenen Fitnessraum und steppt in Strassenkleidung volle 60 Minuten. Zusammen machen wir noch je drei Liegestütze (nicht auf den Knien und mit unterschiedlicher Tiefe). Das Hallenbad lassen wir unbenutzt.

Der morgige Tag wird gemäss Wetteraussichten wieder trocken. Dann werden wir das Sightseeing nachholen. Aber zuerst sinken wir in das weiche und breite Bett.